Breitcordhose

Nachdem der Cordstoff lange Zeit aus der Mode verschwunden war, ist er heute wieder so beliebt wie lange nicht mehr. Ursprünglich fast ausschließlich in Manchester produziert, wurde Cord vor allem für Zunftkleidung verwendet. Das liegt daran, dass der Cord ganz besonders strapazierfähig ist und auch bei starker Beanspruchung kaum Verschleiß zeigt. Sieht der Cordstoff dann ein wenig abgenutzt aus, spricht man von „Antikcord“. Dieser Antikcord ist heute, in der man Retro und Vintage Kleidung ganz besonders schätzt, wieder en vogue und wird sehr gerne getragen. Aber auch moderner Cord, beispielsweise bei Breitcordhosen, wird immer beliebter.

Das typische an dem Cordstoff ist das samtartige Gewebe, welches sich ganz unterschiedlich anfühlen und auch aussehen kann, je nachdem in welche Richtung der Stoff gekämmt wird. Auch das Aussehen ist charakteristisch, die Streifenwirkung steht für den Cord. Die Breitcordhose ist sowohl für Männer als auch für Frauen erhältlich und erhielt ihren Namen durch die besonders breiten Streifen des Stoffes.

So kombiniert man die Breitcordhose

Da Cordhosen sich in der Regel beim Tragen stark weiten, sollte man stets eng anliegende Oberteile dazu tragen. Des Weiteren gilt die Regel: nur ein Cord- Kleidungsstück pro Outfit. Eine Breitcordhose mit einer Cordjacke zu kombinieren ist also nur dann sinnvoll, wenn sie als Set oder Hosenanzug gekauft wurden.

Das besondere an der Breitcordhose ist, dass hier ganz andere Farben als bei einer üblichen Hose, beliebt sind. Hier setzen viele auf ocker, beige oder bourdeaux, weshalb die anderen Kleidungsstücke wie T-Shirt oder Jacke in dezenteren Farben gehalten werden sollten.

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